ZQ60 Spritzblasformmaschine als Ersatz für das Bloma IBM50 Modell
Die Spritzblasformmaschine ZQ60 ist eine leistungsstarke, vollelektrische IBM-Maschine, die als direkter Ersatz für das Bloma-Modell IBM50 entwickelt wurde. Alle Maschinenbewegungen werden vollständig servogesteuert, wodurch der Einsatz von Hydrauliköl und die damit verbundenen Umweltrisiken entfallen. Diese einstufige Spritzblasformmaschine bietet eine Zykluszeit, die 201 TP3T schneller ist als bei herkömmlichen hydraulischen Maschinen: Bei 30-ml-Flaschen ist jeder Zyklus in nur 8,2 Sekunden abgeschlossen, was eine Standard-Tagesleistung von 105.000 Flaschen und eine Spitzenkapazität von 115.000 Flaschen pro 24 Stunden ermöglicht.
Die ZQ60 ist eine leistungsstarke, vollelektrische IBM-Maschine, die als direkter Ersatz für das Bloma-Modell IBM50 entwickelt wurde. Alle Maschinenbewegungen sind vollservogesteuert, wodurch der Einsatz von Hydrauliköl und die damit verbundenen Umweltrisiken entfallen. Diese einstufige Spritzblasformmaschine bietet eine um 201 Tsd.³ Tsd. schnellere Zykluszeit als herkömmliche Hydraulikmaschinen: Bei 30-ml-Flaschen ist jeder Zyklus in nur 8,2 Sekunden abgeschlossen. Die Standard-Tagesleistung beträgt 105.000 Flaschen, die Spitzenkapazität 115.000 Flaschen pro 24 Stunden. Die Energieeffizienz ist im Vergleich zu ähnlichen Modellen um 301 Tsd.³ Tsd. verbessert, der Stromverbrauch liegt bei der Produktion von 30-ml-Flaschen bei lediglich 12 kWh pro Stunde. Die ZQ60 arbeitet deutlich leiser als hydraulische Anlagen und nutzt absolute Encoder im gesamten Servosystem, um eine außergewöhnliche Wiederholgenauigkeit und Maßgenauigkeit Charge für Charge zu gewährleisten. Sie ist die ideale Spritzblasformmaschine für Betriebe, die Anforderungen an die Einhaltung von Standards in der Pharma-, Kosmetik- oder Lebensmittelindustrie stellen.
Ein speziell entwickelter, druckbeaufschlagter Schließmechanismus ermöglicht eine einstellbare Schließkraft von 40 bis 80 Tonnen und somit die Anpassung an ein breites Spektrum an Flaschengrößen und Wandstärken – von 10-ml-Fläschchen bis hin zu 1000-ml-Behältern. Die von unten nach oben verlaufende Konstruktion verhindert vollständig das Eindringen von Schmieröl in den Formbereich und erfüllt damit die strengen Hygieneanforderungen für pharmazeutische Verpackungslinien und hochwertige Kosmetikflaschen. Als vollständig anpassbare Spritzblasformmaschine verfügt sie über eine elektrische Zylinderinjektionseinheit für höchste Schusskonsistenz und deutlich reduzierte Wartungsintervalle. Das integrierte Fördersystem kann nachgeschaltet mit Sichtprüfgeräten (zur Erkennung von Fremdkörpern, unzureichendem Halsmaterial und unebenem Boden), Seitendichtigkeitsprüfern, Etikettiermaschinen und automatischen Kartonieranlagen verbunden werden und ermöglicht so eine vollautomatische 24-Stunden-Produktion. Die ZQ60 ist eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere Wahl für Hersteller und Lieferanten von Spritzblasformmaschinen weltweit.

Mold Cavitation (For Reference)
| Ungefähres Volumen | 10 ml | 30 ml | 60 ml | 100 ml | 250 ml | 500 ml | 1000 ml |
| Max. Kavitation | 14 | 10 | 10 | 8 | 5 | 3 | 2 |
Technische Spezifikationen
| Artikel | Einheit | ZQ60 |
| Einspritzsystem | ||
| Schraubendurchmesser | mm | 45/50 |
| Schraube L/D | % | 22:1 |
| Einspritzgewicht! | G | 260/383 |
| Heizleistung | KW | 14 |
| Anzahl der Laufzonen | 3+N | |
| Injektionsschlag | mm | 160 |
| Spannsystem | ||
| Schließkraft der Einspritzung | KN | 600 |
| Öffnungshub für die Injektion | mm | 140 |
| Klemmkraft des Blas | KN | 100 |
| Eröffnungsschlag zum Blasen | mm | 140 |
| Hubhöhe des Drehtisches | mm | 70 |
| Schimmel | ||
| Maximale Plattengröße (L x B) | mm | 600x390 |
| Formdicke | mm | 240 |
| Durchmesser der Flasche | mm | 120 |
| Flaschenhöhe | mm | 220 |
| Geeignete Flaschenhöhe | mm | 15-200 |
| Streifenstrich | mm | 230 |
| Hydrauliksystem | ||
| Hydraulischer Druck | Karte | 14 |
| Motorleistung | KW | 18.5/22 |
| Trockengang | S | 4 |
| Gesamtleistung | KW | 37 |
| Betriebsleistung | % | 52-70 |
| Andere | ||
| Mindestdruck der Druckluft | MPa | 0.7-1.2 |
| Druckluftkapazität | m³/min | 0.7 |
| Wasserdurchfluss | M³/h | 4 |
| Kühlwasserdruck | MPa | 0.3-0.4 |
| Dimensions (L x W x H ) | M | 3.8x1.4x2.18 |
| Nettogewicht | Tonne | 5 |
Austauschbare Marke und Modell
| Ever-Power | Klemmkraft | Jomar | SUMA | Uniloy | Bloma |
| ZQ40 | 40T | IBM40 | 40iB | UIB70 | IBM45 |
| ZQ60 | 60T | IBM65 | 65iB | UIB90 | IBM50 |
| ZQ80 | 80T | IBM85S | 85iB | UIB120 | IBM85 |
| ZQ110 | 110T | IBM135 | 135iB | UIB150 | IBM135 |
| ZQ135 | 135T | IBM175 | 175iB | UIB180 |
IBM Maschinenschraubendurchmesser
| Ever-Power | Schraubendurchmesser | Jomar | SUMA | Bloma |
| ZQ40 | 40/45 | 35/40 | 40 | 45 |
| ZQ60 | 45/50 | 45 | 40/50 | 50 |
| ZQ80 | 55 | 55 | 50/60 | 50 |
| ZQ110 | 65 | 65 | 65/76 | 70 |
| ZQ135 | 70 | 70 | 65/76 |
IBM Maschineneinspritzgewicht
| Ever-Power | Einspritzgewicht | Jomar | SUMA | Bloma |
| ZQ40 | 190/260 | 180 | 169 | 180 |
| ZQ60 | 260/383 | 205 | 169/264 | 240 |
| ZQ80 | 466 | 300 | 333/480 | 310/280 |
| ZQ110 | 540 | 450/550 | 580/770 | 560 |
| ZQ135 | 650 | 450/550 | 580/770 |
IBM Maschinen-Spritzgieß-Schließkraft
| Ever-Power | Einspritzklemmkraft | Jomar | SUMA | Bloma |
| ZQ40 | 400 kN | 340 kN | 386 kN | 350 kN |
| ZQ60 | 600 kN | 460 kN | 580 kN | 500 kN |
| ZQ80 | 800 kN | 680 kN | 720 kN | 700 kN |
| ZQ110 | 1100 kN | 1210 kN | 1200 kN | 1250 kN |
| ZQ135 | 1350 kN | 1560 kN | 1600 kN |
IBM-Maschinenformgröße
| Ever-Power | Formgröße | Jomar | SUMA | Bloma |
| ZQ40 | 480 × 340 | 394 × 508 | 470 × 350 | 450 × 390 |
| ZQ60 | 600 × 390 | 432 × 660 | 620 × 400 | 620 × 430 |
| ZQ80 | 800 × 400 | 464 × 749 | 700 × 400 | 620 × 430 |
| ZQ110 | 1100 × 460 | 559 × 1118 | 1000 × 500 | 900 × 480 |
| ZQ135 | 1300 × 500 | 635 × 1372 | 1200 × 600 |
IBM Maschinengröße
| Ever-Power | Formgröße (M) | Jomar | SUMA | Bloma |
| ZQ40 | 3,8 × 1,3 × 1,7 | 2,72 × 1,9 × 2,75 | 3,8 × 1,5 × 2,3 | 4,05 × 1,52 × 2,55 |
| ZQ60 | 3,8 × 1,4 × 1,8 | 2,92 × 1,98 × 3,41 | 4 × 1,7 × 2,3 | 620 × 430 × 2,55 |
| ZQ80 | 4,5 × 1,6 × 2 | 3,33 × 1,94 × 3,41 | 4,5 × 2 × 2,6 | 620 × 430 × 2,55 |
| ZQ110 | 5 × 1,8 × 2,2 | 3,79 × 2,4 × 3,41 | 5 × 2,4 × 2,7 | 900 × 480 × 2,55 |
| ZQ135 | 5,5 × 2 × 2,4 | 4,22 × 2,67 × 3,58 | 6 × 2,6 × 2,7 |
Hinweis: Marken werden nur genannt, um Kunden bei der Produktauswahl zu helfen, nicht um die Produkte dieser Marken zu verkaufen.
Merkmale der Spritzblasformmaschine ZQ60
1. Hohe Produktionskapazität
Die Spritzblasformmaschine ZQ60 produziert im Dauerbetrieb 105.000 Flaschen pro Tag (30 ml Inhalt) und erreicht eine Spitzenleistung von 115.000 Flaschen innerhalb von 24 Stunden. Die Zykluszeiten sind um 201 TP3T kürzer als bei hydraulischen Maschinen, das System erfordert nur minimale manuelle Eingriffe und ist für den Dauerbetrieb bestens geeignet. Hersteller, die in der Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittelbranche mit hohem Produktionsvolumen tätig sind, erzielen dadurch einen direkten Wettbewerbsvorteil bei der termingerechten Abwicklung großer Aufträge.
2. Individuell anpassbare Formgebungsoptionen
Eine Kernstärke dieser kundenspezifischen Spritzblasformmaschine ist ihre Vielseitigkeit. Die einstellbare Schließkraft von 40 bis 80 Tonnen ermöglicht die Verarbeitung von Flaschenvolumina von 10 ml bis 1000 ml mit bis zu 14 Kavitäten. Die Maschine verarbeitet zylindrische, ovale und runde Formen. Ingenieure können die Spritzparameter, die Kavitätenanordnung und den Auswerferhub präzise an die jeweiligen Produktanforderungen anpassen. Dadurch eignet sie sich für unterschiedlichste Verpackungslinien ohne zusätzliche Investitionen.
3. Überlegene Energieeffizienz
Als vollelektrische Spritzblasformmaschine verbraucht die ZQ60 bei der Standardproduktion von 30-ml-Flaschen nur ca. 12 kWh pro Stunde – eine Reduzierung um 301 TP3T im Vergleich zu hydraulischen Pendants. Die rein servogesteuerte Antriebsarchitektur eliminiert Leerlaufverluste der Hydraulikpumpe, und die einzigartige Druckschließkonstruktion stellt sicher, dass der Boosterzylinder nicht an den Öffnungs- und Schließvorgängen beteiligt ist. Dadurch wird der Energieverbrauch gegenüber dem Branchendurchschnitt um weitere 10 bis 201 TP3T gesenkt. Geringere Stromkosten und ein reduzierter CO₂-Fußabdruck machen sie zur nachhaltigen Wahl für Hersteller.
4. Einfache Bedienung und Wartung
Trotz fortschrittlicher Servotechnik ist die ZQ60 für den unkomplizierten täglichen Betrieb ausgelegt. Intuitive SPS-Steuerungsschnittstellen ermöglichen eine schnelle Parametereinstellung und Produktionsumstellung. Die elektrische Zylindereinspritzeinheit reduziert den Wartungsaufwand im Vergleich zu hydraulischen Baugruppen erheblich, da keine Öldichtungen, Pumpen oder Filtersysteme gewartet werden müssen. Absolutwertgeber in den Servoachsen speichern die Programmpositionen auch nach Stromausfällen, wodurch die Rüstzeiten nach Stillständen verkürzt und der Bedarf an Fachkräften minimiert wird.
5. Qualitätskontrolle und Konsistenz
Absolutwertgeber an allen Servoachsen gewährleisten eine außergewöhnliche Wiederholgenauigkeit von Schuss zu Schuss. Die Wandstärkenabweichung liegt innerhalb von ca. 11 TP3T, im Vergleich zu 10 bis 201 TP3T bei extrusionsblasgeformten Teilen. Die spritzgegossene Halsbearbeitung eliminiert den bei Extrusionsprozessen üblichen Grat und sorgt für 1001 TP3T dichte Gewinde sowie ein gleichmäßiges Flaschengewicht. Die nachgelagerte Sichtprüfung schützt zusätzlich vor Fremdkörpern, unzureichendem Mundstückmaterial und Bodenfehlern und bildet so die Qualitätssicherungskette, die Kunden in der Pharmaindustrie und anderen regulierten Branchen fordern.
6. Kompatibel mit Bloma IBM50 und mehr
Die ZQ60 ist der zertifizierte Nachfolger der Bloma IBM50 und bietet eine Einspritzschließkraft von 600 kN (gegenüber 500 kN bei der Bloma IBM50) sowie einen Formteller von 600 x 390 mm. Sie ersetzt außerdem die Jomar IBM65, SUMA 65iB und Uniloy UIB90 und bietet Betrieben, die von einer dieser Plattformen umsteigen, eine vertraute Bauform mit deutlich verbesserter elektrischer Antriebsleistung und einem wettbewerbsfähigeren Preis pro Einheit Spritzblasformmaschine.

Spritzblasformmaschinenprozess
Die IBM-Spritzblasformmaschine nutzt ein mehrstufiges Verfahren zur Herstellung hochwertiger Kunststoffflaschen. Jede Stufe spielt eine entscheidende Rolle für die Formgebung des Endprodukts und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität in jeder Kavität und in jedem Zyklus.
Schritt 1: Injektion
Im Spritzgussverfahren schmilzt die Maschine das ausgewählte Polymer und spritzt es unter präzisem Druck in einen geteilten Stahlformhohlraum. So entsteht ein Vorformling, auch Parison genannt, dessen Materialverteilung der späteren Flaschenwand entspricht. Dieses Verfahren gewährleistet, dass jede Flasche von Anfang an eine perfekt gleichmäßige Grundform aufweist. Dies ist unerlässlich für die Sicherstellung der Produktqualität und die Erzielung einer gleichbleibenden Genauigkeit der Flaschenhalsbearbeitung, die mit Blasformverfahren nicht erreicht werden kann.
Schritt 2: Übertragen
Nachdem die Vorform an der Einspritzstation auf dem Kernstab geformt wurde, hebt der Drehtisch sie an und positioniert sie an der Blasformstation. Dieser Transfer ist präzise getaktet, um die optimale Vorformtemperatur für das Blasformen zu gewährleisten. Der hochpräzise Winkelteiler der ZQ60 synchronisiert das Anheben und Drehen des Drehtisches und stellt so sicher, dass jeder Kernstab in der korrekten Ausrichtung an der Blasformstation ankommt. Dadurch wird eine gleichmäßige Wandstärkenpositionierung in allen Kavitäten gleichzeitig gewährleistet.
Schritt 3: Blasformen
Druckluft mit einem Druck von 0,7 bis 1,2 MPa wird in die Vorform im Inneren der Aluminiumblasform eingespritzt und dehnt diese gegen die Kavitätswände aus, wodurch die endgültige Behälterform entsteht. Dieser Schritt des IBM-Spritzblasformverfahrens ermöglicht die präzise Steuerung der Flaschengeometrie, der Wandstärkenverteilung und des Streckverhältnisses des Materials. Das Ergebnis ist eine Flasche mit hervorragender Stabilität, glatten Innenflächen und gleichmäßigem Erscheinungsbild. Daher ist dieses Verfahren die bevorzugte Methode für PET-Spritzblasformmaschinen in der Pharma- und Körperpflegeindustrie.
Schritt 4: Auswurf
Im letzten Entformungsschritt wird der fertige Behälter mit einem 230 mm langen Entformungshub vom Kernstab ausgeworfen. Die von unten nach oben arbeitende Maschinenkonstruktion gewährleistet, dass während und nach dem Auswerfen kein Schmiermittel mit der Flasche in Berührung kommt und somit die Hygienevorschriften eingehalten werden. Da beim Spritzblasformen kein Vorformling oder Verschnitt entsteht, ist jede ausgeworfene Flasche ein fertiges Produkt, das keiner Nachbearbeitung bedarf. Diese abfallfreie Eigenschaft der IBM-Spritzblasformmaschinen ist ein wesentlicher Kostenvorteil gegenüber extrusionsbasierten Alternativen.

Anwendungsbereiche
1. Kosmetikflaschen
Hochwertige Kosmetikverpackungen erfordern eine makellose Oberflächenbeschaffenheit, Maßgenauigkeit und gleichbleibende Qualität auch bei hohen Produktionsmengen. Der Kunststoff ZQ60 Spritzblasformmaschine Das Unternehmen produziert Serumflaschen, Foundation-Behälter, Lotionflakons und Roll-on-Verpackungen aus PCTG, ABS und PS. Die gleichmäßige Wandstärke und das spritzgegossene Halsgewinde gewährleisten einen auslaufsicheren Verschluss – eine entscheidende Voraussetzung für Kosmetiklinien von Luxusmarken, bei denen die Ausschussquote nahezu null betragen muss.
2. Getränkeflaschen
Für lebensmittelkonforme Getränkeanwendungen, die PP- oder HDPE-Behälter bis zu 1000 ml erfordern, ermöglicht die ZQ60 eine lebensmittelsichere Produktion ohne Kontaminationsrisiko durch Hydrauliköl. Dank der Bottom-Up-Konstruktion und des hygienischen Formbereichs entspricht sie den Vorschriften für Lebensmittelkontaktmaterialien. Mit bis zu 10 Kavitäten in der 30-ml-Konfiguration eignet sie sich ideal für Einzelportionen von Gesundheitsgetränken, Milchprodukte in PP-Flaschen und die Verpackung von Milchsäurebakterien in transparenten PS-Behältern.
3. Chemikalienflaschen
Die ZQ60 verarbeitet Chemikalienflaschen aus HDPE und PP, die chemikalienbeständig sein und eine hohe Wandstärke aufweisen müssen. Dank anpassbarer Kavitätenkonfigurationen lassen sich verschiedene Volumina verarbeiten – von Sprühflaschen bis hin zu großen 1000-ml-Flaschen für Industriereiniger, Agrochemikalien und Laborreagenzien. Das abfallfreie IBM-Verfahren sorgt für wettbewerbsfähige Stückkosten, selbst bei Spezialverpackungen für Chemikalien mit engen Toleranzen.
4. Pharmazeutische Flaschen
Pharmazeutische Verpackungen stellen die höchsten Anforderungen an Spritzblasformmaschinen. Die ZQ60 erfüllt die GMP-Hygieneanforderungen dank ihrer ölfreien Formzonenkonstruktion und der Gewindegenauigkeit 100%. Sie produziert Tablettenflaschen, Sirupbehälter, Augentropfenfläschchen, Nasensprayflaschen und Tropfampullen aus PP, HDPE und PC. Jede Flasche verlässt die Maschine ohne Randversatz mit gleichmäßiger Wandstärke und präzise geformten kindersicheren oder manipulationssicheren Flaschenhälsen.
5. Handwaschflaschen
Der Bereich Körperpflege benötigt große Mengen an Handwaschmittel-, Desinfektionsmittel- und Flüssigseifenspendern aus HDPE oder PP. Die ZQ60 produziert diese Behälter mit einer Kapazität von 105.000 Einheiten pro Tag in der Standardgröße von 30 ml, skalierbar auf 100 ml, 250 ml und 500 ml. Die Kompatibilität mit nachgelagerten Etikettiermaschinen und automatischen Verpackungslinien ermöglicht eine vollautomatische Produktion und senkt so die Arbeitskosten für FMCG-Hersteller, die im Wettbewerb um hohe Produktionsmengen und schnelle Lieferzeiten stehen, erheblich.
6. Quetschflaschen
Flexible Quetschflaschen aus LDPE und HDPE für Gewürze, Klebstoffe, Wundgele und Haarfarben erfordern eine präzise Wandstärkenkontrolle, die nur eine IBM Spritzblasformmaschine gewährleisten kann. Die ZQ60 hält die Wandstärkenabweichung unter 11 TP3T pro Flasche und garantiert so eine gleichmäßige Quetschkraft und zuverlässige Dosierung. Dank ihrer breiten Materialkompatibilität und der einstellbaren Schließkraft lassen sich sowohl starre als auch halbflexible Varianten desselben Behälterdesigns herstellen.
7. Shampooflaschen
Marken für Haarpflegeprodukte benötigen Verpackungen mit gleichmäßigem Glanz, einheitlichen Wandstärken und ohne Schweißnahtfehler. Das Blasformverfahren der ZQ60 ermöglicht die Herstellung von Shampoo-, Conditioner- und Haarkurflaschen mit einem Fassungsvermögen von 250 ml bis 1000 ml und einer Kapazität von 2 bis 5 Kavitäten pro Zyklus. Die Maschine lässt sich in Etikettieranlagen integrieren und ist somit ideal für Abfüllanlagen mit hohem Shampoo-Durchsatz.
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| Kosmetikflaschen | Feeding Bottles |
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| Pharmaflaschen | Babyflaschen |
ZQ60 IBM Machine Components
Als einstufige Spritzblasformmaschine integriert die IBM ZQ60 alle Produktionsstufen in einer einzigen kompakten Einheit.
1. Zubereitung der Stammlösung / Injektionsgerät
Die Injektionseinheit besteht aus einem beheizten Zylinder mit einer 45/50-mm-Schnecke, 3+N Heizzonen und einer Heizleistung von 14 kW. Sie plastifiziert Rohpolymergranulat und liefert 260 g bzw. 383 g Schmelze pro Schuss. Der elektrische Zylinderantrieb gewährleistet ein reproduzierbares Injektionsvolumen und eliminiert die für hydraulische Injektionssysteme der Bloma IBM50 und ähnlicher Maschinen typischen Druckschwankungen und Dichtungsschäden.
2. Heißkanalsystem
Der optimierte Heißkanalverteiler verteilt das geschmolzene Polymer mit gleichmäßiger Temperatur und gleichmäßigem Druck auf die einzelnen Spritzgusskammern. Dadurch werden Gewichtsunterschiede zwischen den Kammern vermieden und Materialverluste minimiert. Die Heißkanalkonstruktion der ZQ-Serie verfügt über unabhängig beheizte Düsen, die einen gleichmäßigen Schmelzeanlauf und eine gleichmäßige Wandstärke in jedem Vorformling über die gesamte Plattenbreite von 600 x 390 mm gewährleisten.
3. Core Rod (Mandrel)
Der Kernstab ist die zentrale Präzisionskomponente jeder IBM-Maschine und definiert die innere Geometrie des Vorformlings und der Flasche. Der ZQ60-Dorn zeichnet sich durch eine spezielle Struktur aus, die für schnelle Formzyklen und eine verbesserte Kernkühlung optimiert ist. Eine konstante Dorntemperatur steuert direkt die Wandverteilung des Vorformlings, und die von unten nach oben verlaufende Konstruktion stellt sicher, dass Schmieröl weder mit der Dornoberfläche noch mit dem Flascheninneren in Berührung kommt.
4. Flaschenvorformling (Parison)
Die spritzgegossene Vorform ist das Zwischenprodukt, das das Halsgewinde, die Materialmasse und das Wandprofil der fertigen Flasche enthält. Im Gegensatz zu Extrusionsrohlingen weist jede IBM-Vorform eine präzise kontrollierte Form ohne durch die Schwerkraft bedingte Verformung auf. Der Hals der Vorform wird bereits im Spritzgussverfahren vollständig geformt, wodurch die Maßgenauigkeit nach 100% und die Kompatibilität mit hermetischen Dichtungen vor Beginn des Blasformprozesses gewährleistet sind.
5. Spritzgussform
Die aus importiertem S136-Stahl oder 4Cr13-Edelstahl gefertigte Spritzgussform gibt dem Vorformling seine äußere Form. Dank der Konstruktion mit aktiven Kavitäten und Halseinsätzen können Komponenten ausgetauscht werden, ohne die gesamte Formbasis demontieren zu müssen. Dies reduziert die Rüstzeiten erheblich. Die Form verfügt über einen speziell entwickelten Ölkanal, der eine stabile und gleichmäßige Temperaturverteilung in allen Kavitäten gewährleistet und die Lebensdauer deutlich verlängert.
6. Einspritzstation
Die Einspritzstation dient dazu, die Schmelze aus dem Zylinder mit einer Schließkraft von 600 kN und einem Öffnungshub von 140 mm in den geschlossenen Formhohlraum um den Kernstab einzuspritzen. Die hochsteife Plattenstruktur der ZQ60 gewährleistet die Parallelität der Form unter Last, verhindert Gratbildung an den Trennflächen und stellt sicher, dass das Gewinde am Vorformlinghals exakt die erforderlichen Maße aufweist – eine Voraussetzung für die Einhaltung der Vorschriften für pharmazeutische Verpackungen.
7 und 8. Blasstation und Blasform
An der Blasstation wird der Vorformling in die Aluminium-Blasform eingelegt und mit Luft von 0,7 bis 1,2 MPa aufgeblasen, um ihn in seine endgültige Behälterform zu bringen. Die ZQ60 bietet eine Schließkraft von 100 kN und einen Öffnungshub von 140 mm. Die Blasform ist präzisionsgefertigt und formt Flaschenwände, Boden und Korpus. Wasserkanäle halten die Formtemperatur konstant und gewährleisten so eine schnelle Abkühlung und kurze Zykluszeiten.
9. Strippingstation
Die Abstreifstation trennt die fertige, gekühlte Flasche mit einem Abstreifhub von 230 mm vom Kernrohr ab. Ein sauberer, kontrollierter Abwurf ist entscheidend, um Verformungen der Flasche oder Beschädigungen am Flaschenhals an der letzten Station vor dem Erreichen des Förderbandes zu vermeiden. Der Abstreifmechanismus ZQ60 ist für den gesamten Flaschenhöhenbereich von 15 bis 200 mm kalibriert und lässt sich direkt in das nachgelagerte Förderband sowie die optionale Sichtprüfung integrieren.

Vorteile des ZQ60 gegenüber dem Bloma IBM50-Modell
1. Higher Injection Clamping Force
Die ZQ60 bietet eine Einspritzschließkraft von 600 kN im Vergleich zum Bloma IBM50-Modell mit 500 kN. Dank dieser höheren Schließkraft (20%) kann die ZQ60 Formen bei höheren Zyklusgeschwindigkeiten sicherer halten, wodurch Formatmung, Gratbildung und gratbedingte Ausfallzeiten reduziert werden. Gleichzeitig unterstützt sie ein breiteres Spektrum an Formhohlraumkonfigurationen und höherviskose Materialien wie PC und ABS.
2. Vollservoantrieb vs. Hydraulikantrieb
Die Bloma IBM50 arbeitet mit einem hydraulischen Antriebssystem, das regelmäßige Ölwechsel, Filterwechsel und Pumpenwartung erfordert. Die vollelektrische Spritzblasformmaschine ZQ60 kommt komplett ohne Hydrauliköl aus und eliminiert damit die damit verbundenen Brandrisiken, Kontaminationsrisiken für pharmazeutische Produkte, Kosten für die Ölentsorgung und den Wartungsaufwand für das Hydrauliksystem vollständig. Die Betriebskosten werden über einen Zeitraum von drei Jahren deutlich reduziert.
3. 30% Lower Energy Consumption
Servogetriebene Achsen verbrauchen nur bei aktiver Bewegung Strom, im Gegensatz zu Hydraulikpumpen, die permanent unter Last laufen. Die ZQ60 benötigt für die Produktion von 30-ml-Flaschen etwa 12 kWh pro Stunde, während eine vergleichbare hydraulische IBM50 bei gleichem Durchsatz schätzungsweise 17 kWh oder mehr verbraucht. Bei einem Produktionsplan von 300 Tagen pro Jahr führt diese Verbesserung zu erheblichen jährlichen Stromkosteneinsparungen.
4. 20% Schnellere Zykluszeiten
Servomotoren reagieren schneller als Hydraulikantriebe und erreichen Zielpositionen präziser und wiederholgenauer. Dadurch werden unproduktive Übergangszeiten in allen Phasen reduziert. Die ZQ60 erreicht einen Zyklus von 8,2 Sekunden für 30-ml-Flaschen im Vergleich zu den längeren Zyklen hydraulischer IBM-Maschinen. Unter Standardbedingungen produziert sie 105.000 Flaschen pro 24 Stunden, bei Spitzenleistung bis zu 115.000.
5. Einstellbare Klemmkraft (40 bis 80T)
Während die Bloma IBM50 mit einer festen Schließkraft arbeitet, bietet die ZQ60 einen variablen Schließkraftbereich von 40 bis 80 Tonnen, der über Servosteuerungsparameter konfiguriert werden kann. Eine einzige Maschine kann die Schließung für unterschiedliche Flaschengewichte, Wandstärken und Materialien ohne mechanische Justierung optimieren. Dies beschleunigt Produktwechsel und reduziert den Werkzeugverschleiß durch Überpressen bei kleineren, leichteren Behältern.
6. Hygienisches Bottom-Up-Design
Die ZQ60 verfügt über eine von unten nach oben gerichtete Konstruktion, die physikalisch verhindert, dass Schmieröl in den Formbereich gelangt. Diese Konstruktion ist bei der Bloma IBM50-Plattform nicht standardmäßig enthalten. Für pharmazeutische, nutrazeutische und lebensmittelverpackende Betriebe, die GMP- oder FDA-Konformitätsanforderungen erfüllen müssen, beseitigt dieser strukturelle Vorteil ein erhebliches Kontaminationsrisiko und vereinfacht Anlagenprüfungen und -zertifizierungen.

Eigenschaften der automatischen Form der ZQ-Serie
- Aktive Hohlraum- und Halskonstruktion
Das Spritzgießwerkzeug verfügt über einen aktiv gestalteten Formhohlraum und einen Halseinsatz mit speziell entwickelter Ölkanalanordnung. Einzelne Formhohlraumeinsätze lassen sich bequem austauschen, ohne die gesamte Werkzeugbasis demontieren zu müssen. Dadurch bleiben die Rohlingsgröße und die Werkzeugtemperatur während und nach dem Komponentenwechsel stabil. Dieser modulare Ansatz minimiert Produktionsausfallzeiten bei Wartungsarbeiten oder Produktgrößenwechseln in jeder Spritzblasformanlage. - Hochwertige Stahlkonstruktion
Die Spritzgussformen der ZQ-Serie werden aus importiertem S136-Stahl oder 4Cr13-Edelstahl gefertigt. Beide Werkstoffe zeichnen sich durch hohe Härte, Korrosionsbeständigkeit und Hochglanzpolierbarkeit aus. Die hohe Stahlfestigkeit verlängert die Lebensdauer der Formen, reduziert die Häufigkeit teurer Formenwechsel und gewährleistet die Maßgenauigkeit über Millionen von Zyklen hinweg – ein entscheidender Vorteil für Kunden in der Pharma- und Kosmetikindustrie mit langen Produktionsläufen. - Optimierter Heißkanal und Dorn
Das Heißkanalsystem der ZQ-Serie wurde entwickelt, um Gewichtsschwankungen und Wandstärkenabweichungen zwischen den Kavitäten zu minimieren. Der Dorn verfügt über eine spezielle Innenstruktur, die sowohl schnelle Formzyklen als auch eine hocheffektive Kernkühlung ermöglicht. Diese Kombination gewährleistet, dass jede Vorform die Einspritzstation mit gleichmäßiger Wandstärke verlässt, bevor sie geblasen wird. Dies verbessert die Flaschenkonsistenz und reduziert die Ausschussquote bei der nachfolgenden Qualitätskontrolle. - 100% Genauigkeit des abgedichteten Gewindes
Da Flaschenmund und Gewinde im Spritzgussverfahren und nicht durch Blasformen oder Abschneiden hergestellt werden, produziert die ZQ-Serie präzise maßgenaue und nach 100% dicht schließende Flaschenhälse. Dies ist das wichtigste Qualitätsmerkmal für Verpackungen von Pharmazeutika, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika, da fehlerhafte Gewinde zu Undichtigkeiten, fehlgeschlagenen Drehmomentprüfungen und Verstößen gegen regulatorische Vorgaben bei Qualitätsaudits führen können. - Blitzfreie, energieeffiziente Produktion
Die Formen der ZQ-Serie sind so konstruiert, dass die Flaschen die Maschine ohne Grate, Spritzgussgrate oder Materialreste an Öffnung und Boden verlassen. Im Gegensatz zu extrusionsblasgeformten Behältern, bei denen durch das Entgraten 20 bis 401 TP3T Ausschuss anfallen, benötigen spritzblasgeformte Produkte aus der ZQ60 keine Nachbearbeitung. Dadurch entfällt ein Arbeitsgang, Materialverschwendung und das Qualitätsrisiko durch Beschädigungen des Gewindes am Flaschenhals. - Gleichbleibende Dimensionsqualität
Die Konstruktion der ZQ-Serie gewährleistet, dass Produktabmessungen, Gewicht, Trennlinienposition und Wandstärke über alle Kavitäten und die gesamte Lebensdauer der Form hinweg konstant sind. Die Gewichtsschwankungen der Flaschen liegen bei ca. 11 µT, die Trennlinien sind minimal und die Formtrennlinienposition wird durch präzise Stahlwerkzeuge fixiert. Diese hohe Konsistenz vereinfacht die nachfolgenden Abfüll-, Verschließ- und Etikettierungsvorgänge und unterstützt die Dokumentation gemäß ISO und GMP.

Wie verbessert die IBM-Maschine die Produktqualität?
Die IBM Spritzblasformmaschine nutzt eine präzise Steuerung von Temperatur, Druck und Materialfluss, um eine gleichmäßige Wandstärke, präzise Halsabschlüsse und qualitativ hochwertige Flaschen mit weniger Defekten und besserer Dichtungsleistung zu erzielen.
1. Präzise Temperaturregelung
Die ZQ60 regelt die Zylindertemperatur in über 3+N unabhängig voneinander gesteuerten Zonen und gewährleistet so, dass die Polymerschmelze mit der optimalen Viskosität für eine vollständige Füllung ohne Materialermüdung an jedem Kavitätenanschnitt ankommt. Die präzise Werkzeugtemperaturregelung über den 4 m³/h Wasserkühlkreislauf hält die Vorformlingtemperatur beim Übergabepunkt konstant und steuert direkt die Molekülorientierung und Wandgleichmäßigkeit, die während der Blasformung auf dieser Spritzblasformmaschine erzielt werden.
2. Gleichmäßige Wandstärke
Die gleichbleibende Wandstärke ist der größte Qualitätsvorteil des Spritzblasformens gegenüber Extrusionsverfahren. Auf der ZQ60 werden die Vorformlinge mit präzise kontrollierten Wandprofilen spritzgegossen, und die Dornkühlung gewährleistet, dass diese Wandstärkenverteilung auch nach dem Transfer erhalten bleibt. Eine Wandstärkenabweichung von ca. 11 TP3T pro Flasche wird routinemäßig erreicht, im Vergleich zu 10 bis 201 TP3T, die typisch für extrusionsblasgeformte Behälter gleichen Volumens sind.
3. Präzise Halslackierung
Flaschenhals und Gewinde werden im Spritzgussverfahren hergestellt, nicht im Blasformverfahren. Dies ermöglicht eine Maßgenauigkeit, die mit reinen Blasformverfahren nicht zu erreichen ist. Die 600 kN Schließkraft der ZQ60-Spritzgießmaschine fixiert den Halseinsatz während der Formfüllung präzise und erzeugt Gewindeprofile, die den GPI/ISBT-Oberflächennormen entsprechen. Verschlüsse, Pumpen und Sprühhebel lassen sich zuverlässig und ohne Leckagen, Drehmomentversagen oder Ausschuss im nachgelagerten Verschließprozess montieren.
4. Gleichbleibendes Schussgewicht
Absolutwertgeber in der Servo-Injektionsachse des ZQ60 erfassen die exakte Schneckenposition am Ende jedes Schusses. Dadurch kann das Steuerungssystem Abweichungen im folgenden Zyklus erkennen und kompensieren. Die Gewichtsschwankungen der Flaschen innerhalb einer Produktionsserie werden auf ca. 11 µT begrenzt. Dies ist entscheidend für pharmazeutische Dosierbehälter, da das Flaschengewicht in der behördlichen Qualitätskontrolldokumentation als Indikator für die Wandstärkengleichmäßigkeit dient.
5. Reduzierung von Fehlern durch visuelle Integration
Das Förderband ZQ60 ist direkt mit kamerabasierten Sichtkontrollsystemen verbunden, die jede Flasche auf Fremdkörper, unzureichenden Füllstand am Flaschenhals und ungleichmäßige Bodenbildung prüfen. Defekte Behälter werden automatisch aussortiert, bevor sie die Abfüllanlagen erreichen, und somit ohne manuelle Sortierung aus der Produktion entfernt. Diese automatisierte Qualitätskontrolle reduziert menschliche Inspektionsfehler und unterstützt die Chargenrückverfolgbarkeit in regulierten Produktionsumgebungen.
6. Integrität des fehlerfreien Produktionsprozesses
Da beim Spritzblasformen kein Grat entsteht und kein Beschneiden erforderlich ist, eliminiert die ZQ60 das Kontaminationsrisiko durch Mahlgut, das beim Extrusionsblasformen auftritt. Jedes Gramm Polymer, das in die Maschine gelangt, verlässt sie als spezifikationskonformer Behälter. Diese Ausschussfreiheit ist ein wichtiges Qualitätsargument für regulierte Umgebungen der Pharma- und Lebensmittelverpackungsindustrie, wo das Eindringen von Mahlgut zu GMP-Abweichungen führen kann.

Häufige Fehlerbehebung
1. Fehlfüllung / Unvollständige Vorformlinge
Bei anhaltender Unterfüllung der Vorformlinge sind die häufigsten Ursachen eine zu geringe Zylindertemperatur in der Dosierzone, ein unzureichender Einspritzdruck oder eine verstopfte Heißkanaldüse. Überprüfen Sie bei der ZQ60 die Temperatur jeder Zylinderzone anhand der Programm-Sollwerte, kontrollieren Sie die Servo-Einspritzdruckparameter und prüfen Sie die Heißkanaldüsenspitzen auf verfestigtes Material. Eine leichte Erhöhung des Gegendrucks behebt häufig die Unterfüllung bei niedrigviskosen Materialien wie LDPE.
2. Ungleichmäßige Wandstärke
Ungleichmäßige Wandstärken an fertigen Flaschen werden meist durch ungleichmäßige Vorformlingstemperaturen beim Transfer, eine fehlerhafte Dornausrichtung oder ungleichmäßige Kühlung in den Wasserkanälen der Blasform verursacht. Überprüfen Sie die Einstellungen des Formtemperaturreglers, vergewissern Sie sich, dass der Wasserdurchfluss in jedem Formkühlkreislauf dem ZQ60-Kühlwasserdruck von 0,3 bis 0,4 MPa entspricht, und stellen Sie sicher, dass der Dorn zentriert und frei von Verschleiß ist, der zu exzentrischen Vorformlingswänden führen könnte.
3. Grat auf Flaschenhalsgewinde
Gratbildung am Gewinde des Spritzguss-Halses deutet darauf hin, dass die Schließkraft nicht ausreicht, um die Trennfuge vollständig abzudichten, oder dass die Trennflächen der Form verschlissen sind. Überprüfen Sie beim ZQ60, ob die Schließkraft innerhalb des für die verwendete Form einstellbaren Bereichs von 400 bis 800 kN auf den korrekten Wert eingestellt ist. Untersuchen Sie die Trennflächen der Spritzgussform auf Verschleiß, Verunreinigungen oder Verformungen, die einen vollständigen Kontakt beim Schließen verhindern.
4. Flaschenverklemmung in der Blasform
Wenn sich die Flaschen nach dem Ablassen des Luftdrucks nicht sauber aus der Blasform lösen, ist die Formkühlung möglicherweise unzureichend oder die Entformungsschrägen sind abgenutzt. Überprüfen Sie mit dem Formtemperaturregler, ob die Wassertemperatur der Blasform den Vorgaben entspricht, stellen Sie sicher, dass der Kühlwasserdurchfluss 4 m³/h beträgt, und prüfen Sie die Oberfläche des Blasformhohlraums auf Korrosion oder Rauheit, die die Reibung beim Entformen erhöht.
5. Servo-Alarm oder Achsenfehler
Servoachsenfehler der ZQ60 werden über die SPS-Schnittstelle mit spezifischen Alarmcodes gemeldet. Häufige Ursachen sind überlastete Antriebe aufgrund von Werkzeugklemmen, Beschädigungen des Encoderkabels durch Verschleiß oder Einklemmen oder ein Ausfall des Servoantriebslüfters mit nachfolgender thermischer Abschaltung. Schlagen Sie im Wartungshandbuch der ZQ60 anhand des Servo-Alarmcodes nach, um die betroffene Achse und die Ursache zu identifizieren. Schalten Sie die Stromversorgung nicht aus, um Alarme zu löschen, ohne die eigentliche Ursache zu beheben, da wiederholte Servoüberlastungen die Antriebseinheiten beschädigen können.
6. Gewichtsunterschiede zwischen den Kavitäten
Wenn einige Kavitäten regelmäßig leichtere oder schwerere Flaschen produzieren als andere, ist die Heißkanalbalance der erste Ansatzpunkt für die Fehlersuche. Prüfen Sie bei der ZQ60, ob alle Heißkanalzonentemperaturen den Sollwerten entsprechen und ob keine Düsenheizung defekt ist. Ein teilweise verstopfter oder zu großer Anguss in einer Kavität führt zu einer ungleichmäßigen Füllgeschwindigkeit. Die Angussabmessungen können im Rahmen der planmäßigen Werkzeugwartung überprüft und angepasst werden, ohne dass das Werkzeug vollständig demontiert werden muss.

Spritzblasformen vs. Extrusionsblasformen
Was ist Extrusionsblasformen (EBM)?
Beim Extrusionsblasformen wird Kunststoff geschmolzen und kontinuierlich durch eine Düse extrudiert, um ein Hohlrohr, den sogenannten Vorformling, zu formen. Dieser Vorformling wird in eine wassergekühlte Metallform eingelegt und mit Druckluft eingeblasen. Dadurch wird er gegen die Formwände gepresst und erhält die gewünschte Behälterform. Nach dem Abkühlen des Kunststoffs öffnet sich die Form und das fertige Teil wird ausgeworfen. Das Gewicht des Vorformlings führt während des Extrusionsprozesses zu einem Durchhängen, was die präzise Kontrolle der Wandstärke erschwert.
Das EBM-Verfahren eignet sich für große Behälter, komplexe Formen mit Griffen und Kleinserien, bei denen niedrige Werkzeugkosten Priorität haben. Typische EBM-Produkte sind Luftkanäle für die Automobilindustrie, Verkehrssicherheitsprodukte, Behälter, Kühlboxen, Gießkannen und großformatige Flaschen. Beim EBM-Verfahren fallen 20 bis 401 Tonnen Abfall in Form von Grat und Verschnitt an, der zurückgewonnen und recycelt werden muss.
Was ist Spritzblasformen (IBM)?
Das Spritzblasformen ist ein zweistufiges Verfahren, bei dem zunächst ein Polymer auf einen Kernstab spritzgegossen wird, um einen präzisen Vorformling zu erzeugen. Dieser wird anschließend in eine Blasstation transportiert, wo er durch Druckluft in die endgültige Behälterform expandiert wird. Dies ist das charakteristische Verfahren der IBM-Spritzblasformmaschine und der gesamten Familie der Einstufen-Spritzblasformmaschinen, kurz IBM-Verfahren.
IBM ist das bevorzugte Verfahren für kleine Präzisionsbehälter unter ca. 500 ml, bei denen Maßgenauigkeit, Oberflächenqualität des Flaschenhalses und gleichmäßige Materialverteilung von größter Bedeutung sind. Typische IBM-Produkte sind Pharmaflaschen, Kosmetikflakons, Einzelportionsbehälter, Pillen- und Tablettenflaschen, Tropfflaschen, Gehäuse für Roll-on-Deodorants sowie ovale oder Boston-Round-Verpackungen für Körperpflegeprodukte.
Wichtigster Vergleich: IBM vs. EBM
| Kriterium | IBM (Spritzblasformen) | EBM (Extrusionsblasformen) |
|---|---|---|
| Gewichtsschwankungen der Flasche | ~1% | ~3% |
| Gleichmäßigkeit der Wandstärke | Sehr einheitlich | 10 bis 20%-Variante |
| Genauigkeit der Halsbearbeitung | Spritzgegossen, sehr hoch | Gebrannt, geringere Genauigkeit |
| Schrotterzeugung | Kein Blitz, kein Trimmen erforderlich | 20 bis 40% Flash-Schrott |
| Qualität des Flaschenbodens | Ausgezeichnete konvexe Basis | Reduzierte Konvexität |
| Anzahl der Kavitäten / Ausstoß | Hoher Kariesbefall, hoher Milchfluss, flacher Mund | Weniger Karies, ungleichmäßiger Hals |
| Schimmellebensdauer | Lang, geeignet für lange Läufe | Kürzere, niedrigere Anfangskosten |
| Behältergrößenbereich | Am besten unter 500 ml (16 oz) | 1 Unze auf 55 Gallonen |
| Griff oder komplexe Form | Begrenztes Explosionsverhältnis 3:1 maximal | Hervorragend geeignet für Griffe |
| Werkzeugkosten | Höher (zwei Formentypen erforderlich) | Niedrigere Anfangswerkzeugkosten |
| Beste Anwendung | Pharma, Kosmetik, Körperpflege | Industrie, Automobil, große Container |
IBM-Vorteile
- Abfallfreies Verfahren, kein Nachbearbeiten erforderlich
- Die Halsoberflächen werden im Spritzgussverfahren mit hoher Maßgenauigkeit gefertigt.
- Gewichtsregelung äußerst präzise, Materialverteilung gleichmäßig
- Sehr niedrige Stückkosten für kleine Behälter mit einem Fassungsvermögen unter 5 Unzen
- Kompakte Maschinenstellfläche, geringer Platzbedarf in der Produktionshalle
- Keine Empfindlichkeit gegenüber Umweltveränderungen während der Produktion
IBM-Nachteile
- Höhere Werkzeugkosten erfordern zwei Formtypen pro Behälter
- Keine Flexibilität mehr in der Formgebung, sobald die Werkzeuge auf eine bestimmte Form festgelegt sind.
- Für Behälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als 500 ml (16 oz) ist diese Lösung nicht wirtschaftlich.
- Behälterformen sind auf ein Explosionsverhältnis von 3:1 oder weniger beschränkt.
- Nicht geeignet für Behälter mit integrierten Griffen oder komplexen äußeren Merkmalen
EBM-Vorteile
- Niedrige anfängliche Werkzeugkosten für die Formen.
- Die Flexibilität der Werkzeuge; die Formen können austauschbare Halsoberflächen aufnehmen.
- Die Behältergrößen können von weniger als 1 Unze bis zu 55 Gallonen reichen.
- Die Form des Behälters ist nicht eingeschränkt; Flaschen können länglich und flach sein oder Griffe haben.
- Große Auswahl an Maschinen; Werkzeuge können speziell auf die jeweiligen Verpackungsvolumenanforderungen abgestimmt werden.
Nachteile der evidenzbasierten Medizin
- Die Behälter weisen einen Grat auf, der entfernt und zurückgewonnen werden muss.
- Die Stückkosten sind deutlich höher als bei spritzgegossenen Flaschen mit einem Fassungsvermögen von weniger als 5 Unzen.
- Die Geschicklichkeit des Bedieners ist entscheidend für die Kontrolle von Gewicht und Qualität der Container.
Leitfaden zur Prozessauswahl
Bei der Bewertung von IBM und EBM sollte die Wahl die spezifischen Anforderungen der Behälteranwendung berücksichtigen. Behälter mit Griffen eignen sich besser für EBM, während Weithalsbehälter und solche mit engsten Toleranzen am Hals mit IBM hergestellt werden sollten. Für kleine Behälter unter 148 ml (5 oz) in pharmazeutischen, kosmetischen oder Körperpflegeanwendungen, die höchste Maßgenauigkeit erfordern, ist die Spritzblasformmaschine das richtige Verfahren. Höhere jährliche Produktionsmengen verbessern die Wirtschaftlichkeit von IBM zusätzlich, da die Werkzeugkosten pro Einheit sinken und sich der Kostenvorteil des ausschussfreien Verfahrens mit der Zeit verstärkt.

Warum sollten Sie sich für die Spritzblasformmaschinen von Ever-Power entscheiden?
Mexico Ever-Power ISBM Machinery Co., Ltd. zählt zu den renommiertesten Herstellern von Spritzblasformmaschinen und ist spezialisiert auf die Forschung, Entwicklung, Produktion, den Vertrieb und den Export von automatischen Einstufen-Spritzblasformmaschinen sowie den dazugehörigen Spritzblasformformen. Dank seiner vorteilhaften geografischen Lage mit optimaler internationaler Logistik unterstützt das Unternehmen Kunden in allen wichtigen globalen Märkten mit zuverlässigen Lieferzeiten und wettbewerbsfähigen Preisen für Spritzblasformmaschinen.
Unser Forschungs- und Entwicklungsteam vereint erfahrene Ingenieure und technische Spezialisten mit jahrzehntelanger Expertise in der Konstruktion von Spritzblasformmaschinen und der Entwicklung von Spritzblasformwerkzeugen. Dank dieser umfassenden internen Kompetenz können wir unseren Kunden eine gründliche technische Beratung vor dem Kauf, anwendungsspezifische Maschinenempfehlungen und einen umfassenden Kundendienst bieten. Ob Sie Ihre erste IBM-Maschine auswählen oder eine Bloma IBM50, Jomar IBM65, SUMA 65iB oder Uniloy UIB90 durch eine leistungsfähigere, vollelektrische Spritzblasformmaschine ersetzen möchten – unser Team begleitet Sie durch den gesamten Prozess von der Spezifikation bis zur Produktionsvalidierung.
Unser Produktportfolio umfasst Spritzblasformmaschinen, Extrusionsblasformmaschinen, Spritzstreckblasformmaschinen sowie ein komplettes Sortiment an Peripheriegeräten. Die Anwendungsbereiche reichen von Pharmaverpackungen über Lebensmittelverpackungen und Verpackungen für den Gesundheitsbereich bis hin zu Kosmetikverpackungen und allgemeinen Kunststoffverpackungen für Flaschen von 1 ml bis 1000 ml. Wir verarbeiten HDPE, LDPE, PP, PS, ABS, PCTG, PC, EVA, PVC und umweltfreundliche, biologisch abbaubare Materialien auf Maisbasis. Ever-Power verpflichtet sich den Unternehmensprinzipien Selbstständigkeit, Integrität, Pragmatismus, Innovation und Verantwortungsbewusstsein und bietet einen umfassenden Komplettservice, der Maschinenlieferung, Formenbau, Installation, Inbetriebnahme, Schulung und fortlaufenden technischen Support umfasst. Unser internationales Vertretungsnetzwerk erstreckt sich über Korea, Indien, die Türkei, Russland, Südafrika, Brasilien, die USA und Mexiko und gewährleistet so die lokale Marktpräsenz unserer Spritzblasformmaschinenlieferanten in jeder Region.

Häufig gestellte Fragen
F: Ist die ZQ60 ein direkter Ersatz für die Bloma IBM50 Spritzblasformmaschine?
A: Ja. Die ZQ60 ist als direkter Ersatz für das Bloma IBM50-Modell konzipiert und bietet in allen wichtigen Kategorien gleichwertige oder sogar bessere Spezifikationen. Die Schließkraft der ZQ60 beträgt 600 kN, im Vergleich zu 500 kN bei der Bloma IBM50. Die Schneckendurchmesser von 45/50 mm entsprechen den 50-mm-Spezifikationen der Bloma IBM50 oder übertreffen diese sogar. Die Plattengröße von 600 x 390 mm ist mit der Werkzeugabmessung der IBM50 von 620 x 430 mm kompatibel. Käufer, die von der Bloma IBM50 aufrüsten, können in der Regel ihre vorhandenen Werkzeuge mit geringfügigen Anpassungen weiterverwenden. Die vollautomatische Servoantriebsarchitektur der ZQ60 bietet im Vergleich zur hydraulischen IBM50-Plattform Verbesserungen bei Zykluszeit, Energieverbrauch und Wartung.
F: Was kostet die Spritzblasformmaschine ZQ60?
A: Der Preis der Spritzblasformmaschine ZQ60 variiert je nach Konfiguration, Schneckengröße (45 mm oder 50 mm), Zusatzausrüstung und Logistik am Zielmarkt. Als vollelektrische Spritzblasformmaschine mit Servoantrieb ist die ZQ60 im Vergleich zu ähnlichen Modellen anderer Anbieter preislich wettbewerbsfähig. Die niedrigen Betriebskosten (Energie) und der nahezu wartungsfreie Hydraulikservice des 30% sorgen für deutlich reduzierte Gesamtbetriebskosten über die gesamte Lebensdauer der Maschine. Für ein individuelles Angebot, das auf Ihre Produktionsanforderungen zugeschnitten ist, kontaktieren Sie bitte das Ever-Power-Vertriebsteam.
F: Welche Materialien kann die Spritzblasformmaschine ZQ60 verarbeiten?
A: Die Kunststoff-Spritzblasformmaschine ZQ60 ist kompatibel mit HDPE, LDPE, PP, PET, ABS, PC, PVC, PS (einschließlich milchsäurebakterien-transparentem PS), PCTG, EVA und umweltfreundlichen, biologisch abbaubaren Materialien auf Maisbasis. Die Konfiguration mit 3+N unabhängig voneinander steuerbaren Zylinderzonen ermöglicht die Optimierung der Schmelztemperaturprofile für jeden Materialtyp – von den niedrigeren Verarbeitungstemperaturen für LDPE und EVA bis hin zu den höheren Temperaturen, die für Spritzblasformanwendungen mit PC und PET erforderlich sind.
F: Wie schneidet die ZQ60 im Vergleich zur ISBM-Maschine (Spritzstreckblasformmaschine) für PET-Flaschen ab?
A: Die IBM-Spritzblasformmaschine (ZQ60) und die ISBM-Maschine (einstufige Spritzstreckblasformmaschine) verwenden beide einen spritzgegossenen Vorformling. Die ISBM-Maschine fügt jedoch vor dem Blasvorgang eine Längsstreckstabstufe hinzu, die die PET-Moleküle biaxial ausrichtet. Dadurch werden die für Flaschen für kohlensäurehaltige Getränke erforderliche außergewöhnliche Transparenz, Gasbarriereleistung und Umfangsfestigkeit erzielt. Das IBM-Verfahren wird bevorzugt für kleinere, dickwandige Pharma- und Kosmetikbehälter unter 200 ml eingesetzt, bei denen eine biaxiale Ausrichtung nicht erforderlich ist und die engere Toleranz der Halsbearbeitung des spritzgegossenen Vorformlings die primäre Qualitätsanforderung darstellt.
F: Welche maximale und minimale Flaschengröße kann die ZQ60 produzieren?
A: Die Spritzblasformmaschine ZQ60 verarbeitet Flaschenhöhen von 15 mm bis 200 mm bei einem maximalen Flaschendurchmesser von 120 mm. Laut der Referenztabelle für die Formkavitäten kann sie 10-ml-Behälter mit bis zu 14 Kavitäten und 1000-ml-Behälter mit 2 Kavitäten herstellen. Für Volumina über 1000 ml oder Höhen über 200 mm eignen sich die größeren Modelle ZQ80, ZQ110 oder ZQ135 aus der Ever-Power IBM-Maschinenreihe besser.
F: Kann der ZQ60 an ein visuelles Inspektionssystem für pharmazeutische Verpackungslinien angeschlossen werden?
A: Ja. Das Fördersystem ZQ60 ist für die Integration mit nachgelagerten Sichtprüfgeräten konzipiert, die Flaschen auf Fremdkörper im Flaschenkörper, unzureichendes Füllmaterial am Flaschenhals und ungleichmäßige Bodenbildung prüfen. Die Maschine kann außerdem mit Seitendichtigkeitsprüfgeräten, Etikettiermaschinen und automatischen Verpackungsanlagen zu einer kompletten, vollautomatisierten und unbeaufsichtigten Produktionslinie verbunden werden. Diese durchgängige Automatisierung ist besonders wertvoll in der pharmazeutischen Verpackungsindustrie, wo die GMP-Richtlinien die Behälterprüfung nach 100% vorschreiben.
F: Ist die IBM-Maschine ZQ60 für die GMP-konforme Herstellung von pharmazeutischen Verpackungsmaterialien geeignet?
A: Die ZQ60 verfügt über mehrere Konstruktionsmerkmale, die speziell auf die Anforderungen der GMP-Richtlinien abgestimmt sind. Die von unten nach oben verlaufende Konstruktion verhindert, dass Schmieröl in den Formbereich gelangt oder mit den Flaschenoberflächen in Kontakt kommt. Das abfallfreie Spritzblasformverfahren eliminiert das beim Extrusionsblasformen bestehende Risiko von Mahlgutverunreinigungen. Das spritzgegossene Halsgewinde erreicht die Maßgenauigkeit und Dichtheitsleistung gemäß 100%. Die Anbindung an die Sichtprüfung zur Qualitätskontrolle von Behältern gemäß 100% vervollständigt die GMP-konforme Produktionsumgebung. Pharmazeutische Kunden in Russland, Korea und Indien haben die ZQ60 erfolgreich in regulierten Arzneimittelverpackungslinien eingesetzt.
F: Wie hoch ist die tägliche Produktionsleistung des ZQ60 für verschiedene Flaschengrößen?
A: Bei 30-ml-Flaschen mit 10 Kavitäten erreicht die ZQ60 standardmäßig 105.000 Flaschen pro 24 Stunden und in der Spitzenleistung bis zu 115.000 Flaschen bei einer Zykluszeit von 8,2 Sekunden. Die Tagesleistung skaliert mit der Kavitätenanzahl und dem Flaschenvolumen. Bei 10 ml mit 14 Kavitäten ist die Leistung pro Zyklus höher, bei 1000 ml mit 2 Kavitäten hingegen niedriger. Die Trockenzykluszeit von 4 Sekunden dient als theoretische Mindestzykluszeit; die tatsächliche Produktionszykluszeit hängt von Material, Wandstärke und Kühlbedarf ab.
F: Welcher Kundensupport wird für die Spritzblasformmaschine ZQ60 angeboten?
A: Ever-Power bietet umfassenden Kundendienst, einschließlich Installation und Inbetriebnahme vor Ort durch erfahrene Ingenieure, die bis zum Erreichen eines stabilen Produktionszustands vor Ort bleiben. Ein Erinnerungsservice für die vorbeugende Wartung hilft Kunden, regelmäßige Servicearbeiten zu planen und ungeplante Stillstände zu vermeiden. Professionelle technische Schulungen zu Maschinenbedienung, Werkzeugbearbeitung und Wartung sind in der Inbetriebnahme enthalten. Für technische Notfälle steht eine 24/7-Wartungshotline zur Verfügung. Ein ausreichendes Ersatzteillager wird vorgehalten, um Ausfallzeiten zu minimieren. Ersatzteile werden in alle wichtigen Märkte geliefert, darunter Korea, Indien, Türkei, Russland, Südafrika, Brasilien, die USA und Mexiko.
F: Welche Zusatzausrüstung wird für die Produktionslinie der IBM-Maschine ZQ60 empfohlen?
A: Eine komplette Produktionslinie für eine ZQ60-Spritzblasformmaschine umfasst typischerweise einen Schraubenkompressor mit einer Förderleistung von 0,7 m³/min bei 0,7 bis 1,2 MPa, einen Formtemperaturregler zur präzisen Formheizung, einen Kühler zur zusätzlichen Kühlung bei hohen Umgebungstemperaturen, eine Flaschensichtanlage zur Qualitätskontrolle nach 100%, einen automatischen Belader für die berührungslose Materialzufuhr, eine Verpackungsmaschine für die nachfolgende Kartonierung sowie einen Reservekompressor. Ever-Power liefert oder empfiehlt kompatible Zusatzausrüstung für alle Maschinen der ZQ-Serie, um die Beschaffung zu vereinfachen und die Systemintegration zu gewährleisten.

Kundenrezensionen
Park Ji-woon, Pharmaverpackung, Korea
„Wir haben unsere alte Bloma IBM50 vor etwa acht Monaten durch die ZQ60 ersetzt, und der Unterschied ist enorm. Die Maschine läuft leiser, die Zykluszeit ist kürzer, und unsere Energiekosten sind merklich gesunken. Wir verarbeiten 30-ml-Tropfflaschen aus LDPE für pharmazeutische Produkte, und die Konsistenz zwischen den einzelnen Kavitäten ist hervorragend. Die Qualität des Spritzgussgewindes hat alle Dichtheitsprüfungen unseres Qualitätskontrollteams bestanden. Wir sind sowohl mit der Maschine als auch mit dem Kundendienst sehr zufrieden.“
Rajesh Patel, Kosmetikherstellung, Indien
„Wir haben für unsere Kosmetiklinie in Mumbai eine ZQ60-Spritzblasformmaschine gekauft. Wir produzieren 100-ml-PCTG-Serumflaschen, und die Produktqualität war vom ersten Tag an beeindruckend. Die Oberfläche ist sehr sauber, ohne Trennlinien oder Grat. Unsere Ausschussquote sank von über 31 % pro 3 Tonnen mit der vorherigen Maschine auf unter 0,51 % pro 3 Tonnen. Der Installationstechniker kam pünktlich, und die Maschine war innerhalb von drei Tagen in Betrieb. Wir denken bereits über die Anschaffung einer zweiten Maschine nach.“
Emre Yilmaz, Verpackungsproduktion, Türkei
„Wir beliefern hier in Istanbul mehrere Marken mit Shampoo- und Handseifenflaschen, und die ZQ60 hat uns eine deutliche Produktionssteigerung ermöglicht. Wir produzieren 250-ml-HDPE-Flaschen mit fünf Kavitäten, und die Maschine läuft problemlos rund um die Uhr. Die Energieeinsparung im Vergleich zu unserer alten Hydraulikmaschine ist messbar. Dank der Bottom-Up-Konstruktion müssen wir uns auch keine Sorgen mehr um Ölverunreinigungen auf Flaschen machen, die für Lebensmittel- und Körperpflegeprodukte bestimmt sind. Der Preis für die Spritzblasformmaschine mit dieser Ausstattung ist sehr wettbewerbsfähig.“
Dmitri Volkov, Pharma-Abfüllung, Russland
„Wir verwenden die ZQ60 zur Herstellung von PP-Tablettenflaschen in unserem Werk nahe Moskau. Wir benötigten einen Ersatz für unsere Bloma IBM50 und uns wurde die ZQ60 empfohlen. Seit der Inbetriebnahme im letzten Jahr gab es keine größeren Produktionsausfälle. Das Servosystem ist zuverlässig und die Ersatzteilversorgung von Ever-Power ist sehr gut. Am meisten überrascht hat uns die deutlich höhere Gewichtsstabilität der Flaschen im Vergleich zur Bloma-Maschine. Dadurch hat sich unsere Chargen-Qualitätskontrolle erheblich vereinfacht.“
Sipho Nkosi, Chemieverpackung, Südafrika
„Unser Unternehmen in Johannesburg betreibt ZQ60-Anlagen zur Herstellung von 300-ml- und 1-Liter-HDPE-Flaschen für Haushaltschemikalien. Aufgrund der Entfernung hatten wir zunächst Bedenken hinsichtlich des Kundendienstes, doch dank der Ferndiagnosefunktion und der guten Dokumentation konnte unser Wartungsteam alle Arbeiten vor Ort durchführen. Nach etwa sechs Monaten trat ein Problem mit der Heißkanaldüse auf, und die Ersatzteile trafen innerhalb von zwei Wochen ein. Insgesamt hat sich die Maschine als sehr zuverlässig und produktiv erwiesen.“
Fernanda Costa, Kosmetik, Brasilien
„Wir produzieren hier in São Paulo 120-ml-Kosmetikflaschen und setzen die ZQ60 seit über einem Jahr ein. Die Maschine ist sehr robust gebaut und das vollelektrische Servosystem arbeitet äußerst reibungslos. Im Vergleich zu unserer vorherigen hydraulischen Spritzblasformmaschine ist der Geräuschpegel deutlich niedriger und die Bedienung für unsere Mitarbeiter deutlich angenehmer. Auch der Anschluss an das Sichtprüfungssystem ist eine großartige Ergänzung. Wir können jetzt komplett unbeaufsichtigte Nachtschichten durchführen.“
Michael Larson, Lohnverpackung, USA
„Wir sind ein Lohnverpackungsunternehmen in Ohio und haben die ZQ60 angeschafft, um unsere Produktionslinien um IBM-Maschinen zu erweitern. Die Maschine verarbeitet HDPE und PP problemlos, und der Materialwechsel ist unkompliziert. Wir produzieren hauptsächlich pharmazeutische Probenfläschchen im Bereich von 10 ml bis 60 ml, und die Auswahl an Kavitäten ist hervorragend. Mit 14 Kavitäten für 10-ml-Flaschen ist der Durchsatz außergewöhnlich. Der Kundenservice von Ever-Power während der Einrichtung war reaktionsschnell und kompetent.“
Carlos Mendoza, Kosmetikflaschen, Mexiko
„Wir setzen die ZQ60 seit fast zehn Monaten an unserer Kosmetikverpackungslinie in Guadalajara ein. Die Maschine produziert 50-ml-PP-Flaschen mit zehn Kavitäten in sehr guter Qualität. Die Produktion von 105.000 Flaschen pro Tag ist konstant, und der Energieverbrauch ist deutlich geringer als bei unserer vorherigen hydraulischen Maschine. Das technische Team von Ever-Power Mexico war bei der Installation vor Ort und hat uns hervorragend geschult. Wir können diesen Hersteller von Spritzblasformmaschinen uneingeschränkt empfehlen.“
Ahmed Al-Rashid, Pharmaverpackung, Saudi-Arabien
„Ich leite den Einkauf für ein pharmazeutisches Verpackungsunternehmen. Wir haben mehrere Anbieter von Spritzblasformmaschinen evaluiert, bevor wir uns für die ZQ60 entschieden haben. Das Datenblatt sah gut aus, aber letztendlich überzeugte uns die ölfreie Formzonenkonstruktion. Wir produzieren GMP-konforme Antibiotika-Suspensionsflaschen in 60-ml-PP-Flaschen, und die Hygieneanforderungen sind streng. Die ZQ60 hat seit ihrer Inbetriebnahme alle internen Audits bestanden. Das Flaschengewicht liegt konstant innerhalb von 11 µT, und die Gewindegenauigkeit am Flaschenhals war bei jeder getesteten Charge einwandfrei.“
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